
Holz besteht aus vielen kleinen Zellen und Gefäßen (ähnlich wie Strohhalme). Bei der Kapillarwirkung handelt es sich um ein natürliches Phänomen, bei dem Flüssigkeiten durch diese engen Zwischenräume vom Holz nach oben oder zur Seite gezogen werden.
In einer Sauna geschieht dies auf zwei Arten:
Wasser: Wenn Sie Wasser oder Schweiß auf das Holz verschütten, saugen die „Strohhalme“ die Feuchtigkeit tief in die Fasern ein.
Dampf: Das Holz nimmt die hohe Luftfeuchtigkeit auf (zum Beispiel nach einer Infusion) und verteilt dies über die Kapillaren im Schelf.
Ohne Kapillarwirkung würde sich das Holz in einer Sauna kochend heiß anfühlen (wie Metall oder Kunststoff). Da Holz Feuchtigkeit aufnimmt und langsam wieder abgibt, bleibt die Oberflächentemperatur der Bänke angenehm für Ihre Haut. Das Holz wirkt wie eine Spezies Wärmeschutzschicht und sorgt auch dafür, dass das Holz bei heißem und kaltem Wetter aushärten kann.
Es ist nicht möglich, dies vollständig zu verhindern und zu stoppen, aber Sie können es kontrollieren. Wenn Sie die Kapillarwirkung von Holz zu 100% blockieren (z. B. indem Sie das Innere der Sauna streichen), verliert das Holz seine einzigartigen Eigenschaften für die Sauna. Es würde auf Ihrer Haut sehr heiß werden und die Feuchtigkeit, die in die Haut eindringt, kann niemals herauskommen, wodurch das Holz von innen heraus verrottet.
Was Sie tun können, ist die Außenseite der Sauna richtig zu behandeln. So wie wir hier erklären.